Lechauwald bei Unterbergen

LechauwaldAuch wenn der Lech heute nicht mehr seine immense Dynamik entfalten kann, wie noch zu Heinz Fischers Zeiten, haben doch einige Merkmale der ursprünglichen alpinen Wildflusslandschaft überdauert und ziehen uns noch heute in ihren Bann. Schotterbänke mit ihren verzweigten, sich verlagernden und wiedervereinenden Rinnen prägen nach wie vor das Bild des Flusses und machen eine Wanderung am Lech immer wieder zum Erlebnis. Den Flusslauf begleiten große zusammen hängende Weichholz-Auwälder mit Grau-Erlen und licht stehenden Wald-Kiefern, unter deren Schirm im Frühjahr die rosafarbenen Blüten der Schnee-Heide zu entdecken sind. Die in den Auwald eingelagerten Heidewiesen mit ihrer Fülle seltener und farbenprächtiger Pflanzen sind ein Hingucker und lohnendes Ziel, sei es aus botanischem Interesse oder aus Freude an den Naturschönheiten. Das Naturschutzgebiet ist ein Auwald mit dominierenden Grauerlenwäldern, Kiefernwaldrelikten, Magerrasen („Brennen“) und dementsprechend reichhaltiger Planzen- und Tierwelt. Er ist Teil der „Biotopbrücke Lechtal“.